Step 1: Recherche, die erste

Da ich mit dem Thema Weiterbildung quasi echt bei Null angefangen habe, stand für mich erstmal recherchieren auf dem Plan. Außer ein paar Schlagworten hatte ich also zunächst nichts wirklich greifbares zur Hand. Und so habe ich erstmal ganz klassisch Google gefragt, und zwar mit den Stichworten Weiterbildung und Stuttgart. Stuttgart ganz einfach deshalb, weil ich nicht vorhatte für eine solche Weitbildung umzuziehen. Einer der ersten Treffer war dann die Einrichtung mit dem Namen „wbs-training“ [klick]. Hier kann man sich eben in das Thema einlesen. Bzw. wird u.a. erklärt wie Kurse ablaufen, welche es gibt, und wie diese finanziert werden können. Was auch die wesentlichen Fragen waren, die für mich im Raum standen. Also zunächst wieder der organisatorische Punkt. Soll heißen, da ich Teilzeit gearbeitet habe, wollte ich daneben auch in Teilzeit die Weiterbildung machen. Den Job dafür zu kündigen wäre nur eine Notlösung. Wie man erfährt finden Kurse auch komplett online statt, und man kann sie entsprechend von zuhause machen. Nicht verwunderlich in Corona-Zeiten. Dennoch hat mich interessiert, ob es auch vor-Ort Kurse gibt. Um solche und andere Fragen zu klären, habe ich zunächst einen Beratungstermin in Stuttgart vereinbart. Wie sich herausstelle, wurden alle Kurse aus gegebenem Anlass online durchgeführt. Zudem hab ich erfahren, dass die Kurse, die mich interessieren, auch nur in Vollzeit angeboten werden. Was mich nun zu dem wichtigen Punkt bringt, in welche Richtung es möglicherweise gehen sollte.
Beim Durchstöbern der Seiten von wbs bin ich auf das Thema „Data Science“ gestoßen. Zunächst also der Bereich IT, der mich sowieso schon am ehesten interessiert hat. Und inhaltlich ein sehr spannendes Feld, wie ich finde. Grundsätzlich auch ein breites Feld, denn die Anwendungen sind vielfältig. Wer will kann sich natürlich tiefer einlesen. Im groben geht es wie der Name vermuten lässt, um die Verarbeitung von Daten. Und vorrangig um große Datenmengen, die man z.B. für die Arbeit mit KI nutzen kann. Eine Gegenprobe, die ich dann gemacht habe, ist zu schauen, ob es Stellenangebote in dem Bereich gibt. Und die gibt es. Vermutlich wird die Nachfrage auch noch steigen, da das Feld der Datenverarbeitung in der Form sich weiterentwickeln wird. Eine Fähigkeit die hier oft gefragt ist, ist das Programmieren, und somit auch Bestandteil der Weiterbildung. Da wie gesagt, die Kurse der wbs nur in Vollzeit stattfinden, kamen diese also nicht für mich in Frage. D.h. die Recherche ging natürlich weiter …

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Diverses und Neustart einer Kategorie

Schon wieder ein Monat rum seit dem letzten Beitrag. Es ist Herbst bzw. geht auf den Winter zu und daher nehmen meine Aktivitäten draußen eher ab. Also Fahrrad bin ich nach meinem Urlaub nicht mehr gefahren, wenn dann geh ich zum Laufen raus. In der letzten Zeit hab ich es stattdessen geschafft mal ins Hallenbad hier in Waiblingen zum Schwimmen zu gehen. Wie Ihr es vermutlich kennt, muss man sich dafür vorher online einen Platz buchen. Im Sommer war ich tatsächlich nur einmal im Freibad, in Winnenden. Lag auch etwas an dieser Buchungsgeschichte, und daran, dass ich ja eher der See-Typ bin.
Die Corona-Situation hatte sich ja vor einigen Wochen zunächst entspannt. Damit meine ich, dass auch Clubs wieder geöffnet wurden. Natürlich inklusive der 3G Regel. Allerdings bin ich gar nicht direkt wieder so feiern gegangen. Ich hatte es anfangs nicht wirklich registriert und erst vor kurzem angefangen zu recherchieren welche Clubs es denn nun in Stuttgart gibt usw. Zwischenzeitlich bin ich an Tilmans Geburtstag mit ihm und anderen seit längerem mal wieder in Stuttgart gewesen.  Also vor ca. zwei Wochen gab’s da auch noch einen kleinen Glühwein-Markt. Und Später am Abend sind wir noch im „Classic Rock Café“ gewesen. In beiden Fällen galt dann schon 2G, und der Platz und die Disco waren proppenvoll. Situationen, die ich auch länger nicht erlebt hatte. Und letztes Wochenende hat es mich dann gepackt, und ich wollte mal wieder in einen Club gehen. Mit Club meine ich in meinem Fall einen, in dem ausschließlich elektronische Musik gespielt wird. Dazu muss ich sagen, dass sich die Situation ja weiter verschlechtert hat, sodass in Clubs das 2G+ Prinzip gilt. Und zudem gilt auch Maskenpflicht. Teilweise haben Clubs geschlossen, da sie dies Ihren Gästen nicht zumuten wollen, und/oder die Besucherzahlen so weit zurückgingen, dass sich der Betreib nicht mehr lohnt. Mir war’s egal, und da man gerade wieder nicht weiß, wie sich die Beschränkungen entwickeln, bin ich los.
Nun hab ich mich auch endlich dem Thema angenommen, dass ggf. entscheidend für meinen weiteren Lebensweg, oder zumindest einem Teil davon, sein wird. Und Zwar das Thema „berufliche Veränderung“ bzw. „Weiterbildung“. Wie sich vielleicht die/der eine oder andere erinnert arbeite ich ja zurzeit nur in Teilzeit. Das hatte ich bewusst so gewählt, um Platz für irgendeine Form der Weiterbildung zu haben. Da der Start meiner Arbeitsstelle nun schon ein Jahr her ist, will ich endlich mit dem nächsten Abschnitt beginnen. Also soll heißen, ich habe mit dem Recherchieren begonnen, welche Möglichkeiten es gibt bzw. welche ich in Betracht ziehe.
Da es einerseits mittlerweile weniger spannende Dinge aus meinem Alltag zu berichten gibt, und es für mich eben einen neuen Abschnitt darstellt, werde ich eine neue Kategorie starten. Bzw. was jetzt noch unter „Aktuelles“ läuft verschiebe ich in die Kategorie „Waiblingen 2021“. Und danach findet ihr die Neuigkeiten zu meiner Weiterbildung hier. Also keine Panik, die „Reise“ geht weiter 😉

2 Wochen Spaninen-Urlaub

Seit meiner Rückkehr aus Thailand Ende 2019 hatte ich durch Corona keinen großen Urlaub gemacht. Außer jeweils ein paar Tage Amsterdam in den beiden Sommer danach. Nun hat mich vor ein paar Wochen wieder das Reisefieber gepackt, und ich hab mir 2 Wochen Spanien vorgenommen. D.h. nach etwas Überlegung habe ich Hin- und Rückflug gebucht, und grob einen drei Punkte Trip geplant. Also zunächst nach Barcelona, da ich dort tatsächlich noch nicht war. Danach weiter in die Nähe von Madrid, die Familie besuchen, bei der ich 2019 über Workaway war [klick]. Und dann noch ein paar Tage an einem weiteren Ort, vermutlich auch in der Nähe von Madrid, weil ich von dort den Rückflug gebucht hatte.
Diesen Plan habe ich dann quasi auch so umgesetzt. Nur kam es zu einem kleinen Zwischenfall. An einem Samstagabend bin ich mit Ben, der zu ähnlicher Zeit auch in Barcelona war, durch Bars gezogen. Und dabei wurde uns beiden das Handy geklaut. Um das wieder auszubügeln, hatte ich in Barcelona etwas zusätzlichen Aufwand. Zum einen war ich bei der Polizei, um eine Anzeige zu machen und um Hilfe zu bekommen die SIM Karte zu sperren und eine neue zu ordern. Und dann habe ich mir zum Übergang vor Ort ein Handy mit SIM Karte besorgt. Ansonsten hatte ich eine gute Zeit dort. Wetter war für Oktober noch sehr angenehm. An einem Tag war ich noch am Strand zum Schwimmen. Und die anderen Tage einfach viel von der Stadt gesehen.
Danach ging es mit dem Zug weiter nach Madrid. Leider hatte ich zu diesem Zeitpunkt noch keinen Kontakt zu der Familie, da die Nummern mit meinem Handy weg waren. Also hab ich in Madrid noch eine Nacht als Zwischenstopp verbracht. Und konnte dann zum Glück den Kontakt herstellen, um dort anzukommen. Denn die genaue Adresse hatte ich mir vorher nicht gemerkt. Dort in Illescas habe ich erstmal nach der Sache in Barcelona ein paar ruhige Tage verbracht. Cool war, dass ich hier wieder Schlafplatz und Verpflegung umsonst bekommen habe. Sie haben mich einfach als Gast / Freund aufgenommen, also ohne eine Gegenleistung zu verlangen. Ich hab aber schon bei ein paar Dingen geholfen, um mein Gewissen zu beruhigen.
Auf Empfehlung der beiden, bin ich vor meinem Rückflug noch für knapp 2 Tage nach Segovia gereist. Eine sehenswerte Stadt mit einem mittelalterlichen Stadtkern, inkl. Kathedrale und Schloss (Alcázar). Besonders Highlight der Stadt, ist das noch gut erhaltene Aquädukt. Bilder habe ich auch nur aus Segovia mitgebracht, da die aus Barcelona leider mit dem weg waren.

kurze Sommerpause ;)

Sorry, ist hier im Juli leider etwas ruhig gewesen. Da ich Urlaub hatte und dann noch eine Woche etwas krank war, bin ich nicht dazu gekommen. So richtig viel passiert ist auch mal wieder nicht in dieser Zeit. Daher fasse ich jetzt mal ein paar Kleinigkeiten zusammen.
Die letzten Bilder haben den Breitenauer See bei Heilbronn gezeigt. Dort bin ich auf Rat von einem Arbeitskollegen einfach mal hingefahren, um dann eben festzustellen, dass er gerade abgelassen ist. Ein anderer eher mittelgroßer Badesee, der sich in der Nähe von Waiblingen befindet, ist der Plüderhäuser See. Dort bin ich bisher zwei- oder dreimal gewesen. Leider der einzige See zum Baden in wirklich naher Umgebung, den man in ca. einer Stunde auch mit dem Fahrrad erreicht. Ansonsten muss man schon mit Auto los, um an einen Badesee zu kommen. Alternativ hat man mehrere Freibäder in Reichweite.
Unser WG-Hochbeet (vorletzter Beitrag), das wir Ende Mai angelegt hatten, hat sich super entwickelt. Alle Pflanzen sind ziemlich gewachsen, und an der Tomaten- und der Peperoni-pflanze hängen auch ein paar Früchte. Bin gespannt ob die auch reif werden. Basilikum und Schnittlauch konnten wir schon reichlich ernten. Von der Minze haben wir bisher nichts genutzt, aber der Plan steht zumindest, damit mal Mojito zu machen. Leider lassen sich an der Minze hin und wieder Blattläuse nieder, die sich aber durch Abschneiden beseitigen lassen. Und das, obwohl Minze angeblich gegen Blattläuse wirken soll. Zudem hat Niko neben dem Beet nun auch noch Wein angepflanzt. Hier sind wir auch gespannt, was daraus wird.
Immer mal wieder bin nach wie vor draußen unterwegs. Oft mit dem Rad, und dann unter anderem wieder durch die Weinberge. Etwas außer der Reihe hab ich mal mit einer Bekannten eine Kanutour auf der Enz gemacht. Das war in Bietigheim-Bissingen bei Ludwigsburg. Hintergrund hierzu war, dass man sich bei dem Anbieter kostenlos ein Kanu bzw. Kajak leihen kann, um damit im bzw. am Fluss Müll zu sammeln. An sich eine ganz gute Idee, nur dass man bei dieser Aktion ein eher bescheidenes Kajak bekommt. D.h. es war schwer zu steuern. Anscheinend soll hier der Spaßfaktor nicht allzu hoch sein. Naja, immerhin haben wir kostenlos eine Paddeltour gemacht, dabei auch etwas für die Umwelt getan und sogar Schildkröten gesehen.
Zuletzt sei noch kurz erwähnt, dass wir im Urlaub wieder einen Kurztrip nach Amsterdam gemacht haben. Also so ähnlich wie letztes Jahr schon, mehr oder weniger beabsichtigt auch im selben Hotel. Wir waren wieder zu viert, nur das statt Tim diesmal Andre – der Bruder von Dennis – mitgefahren ist. Im Gegensatz zu letztem Jahr wurden diesmal, aufgrund der schlechteren Corona-Lage, alle Restaurants, Bars, etc. um Mitternacht geschlossen. Und genauso wie letztes Jahr waren wir auch wieder in Zandvoort am Strand. Diesmal hat auch das Wetter gepasst.

Plüderhäuser See