Kanchanaburi

River Kwai Bridge; Death-Railway; Hellfire-Pass; Erawan-Wasserfälle


Im Zug nach Kanchanaburi hab ich Natascha und Laurent (Franzose) aus Hamburg getroffen. Wir haben uns super verstanden und an den beiden kommenden Tagen ein paar Dinge zusammen unternommen. Zu den beiden selbst sage ich im nächsten Beitrag noch mehr.
Was man wohl zuerst macht, wenn man in Kanchanaburi ankommt, ist zur ‚Brücke am Kwai‘ zu gehen. Wie andere Touristen bin ich hierher gereist, weil es als ‚must-see‘ gehandelt wird. Aber wenn ich ehrlich bin, hatte ich mir die Brücke etwas imposanter vorgestellt. Ebenso war ich sehr gespannt mit dem Zug die besondere Strecke nach der Brücke zu fahren. Hier war ich der Meinung die Strecke sei sehenswert wegen gewisser riskanter Bauweisen. Tatsächlich fährt der Zug sehr langsam über genau eine Stelle, die irgentwie gefährlich aussieht. Fand ich auch nicht so arg spektakulär. Mehr hat mir die Landschaft gefallen, die man während der Fahrt durchquert und wenn man am Kwai vorbeifährt. Da Laurent sich gern den Hellfire-Pass ansehen wollte, bin ich mit den beiden dort hingefahren. Leider auch etwas enttäuschend weil der besonders interessante, enge Teil des Passes gerade gesperrt war. Wegen kürzlich starker Regenfälle bestand die Gefahr herabfallender Gesteinsbrocken.
Also wie beeindruckend man das ganze hier findet, muss jeder selbst entscheiden. Auf keinen Fall will ich’s schlecht reden. Ich hab nur irgentwie mehr erwartet. Und natürlich haben diese Dinge hier ja einen beträchtlichen geschichtlichen Hintergrund, was es wohl für viele auch so interessant macht.
Wir haben außersem die Erawan-Wasserfälle besucht und waren auch schwimmen dort. Diese kann ich als sehenswert empfehlen. Übrigens haben wir für die Fahrten zum Pass, zum Zug und zu den Wasserfällen lokale Busse genutzt. Man kann die Busse in dem Fall per Handzeichen an markanten Stellen an der Straße anhalten und zusteigen. Nur weiß man nicht exakt wann ein Bus kommt, da sich die Busse nur grob an einen Fahrplan halten. So kann es passieren, dass man mal – wie wir – eine gute halbe Stunde wartet. Da geht dann schon Zeit verloren, aber es ist günstig.